TaKeTiNa

TaKeTiNa wurde vor 40 Jahre von dem österreichischen Musiker, Pädagogen und Komponisten Reinhard Flatischler entwickelt.

TaKeTiNa ist ein spielerischer Prozess, bei dem jeder sein musikalisches Potenzial entdecken oder ausbauen kann. Jedem TaKeTiNa-Teilnehmer steht es frei, lediglich die musikalischen Angebote anzunehmen, die seinen Fähigkeiten oder seiner momentanen Verfassung entsprechen. Daher können Musiker und Laien zusammen mit Leichtigkeit TaKeTiNa machen.

Chaos als Programm

Es geht aber im TaKeTiNa nicht nur um eine schöne musikalische Erfahrung, d.h. „ein bisschen Rhythmus“, „ein neues Lied“ oder „ein paar neue Schritte“ zu lernen. Sondern auch: Wie reagieren wir, wenn wir mit etwas völlig Neuem konfrontiert werden? Was machen wir, wenn wir etwas nicht umsetzen können? Wenn es plötzlich absolutes Durcheinander gibt? Chaos kommt in TaKeTiNa immer wieder vor – mit Absicht! Wem es allmählich gelingt, sich dabei zu entspannen, sich zu entkoppeln – oder vielleicht nur über das Chaos zu lachen, der hat viel gewonnen.
 

Musik machen: Analog nicht digital!

Der eigene Körper ist das Hauptinstrument im TaKeTiNa-Prozess. Alles beginnt mit rhythmisch gesprochenen Silben, die als Fundament der „musikalischen Reise“ dienen. Schritte und Klatscher werden aufgebaut. Schließlich kommt ein Call-Response-Gesang hinzu, woraus sich ein vielschichtiges musikalisches Geschehen entfaltet – das gleichzeitig freudig, lustvoll oder meditativ sein kann. Alles wird begleitet von der Basstrommel, dem Surdo, sowie dem Berimbao, einem einsaitigen Musikbogen.

Stimme

Bewegung

Rhythmus

 

Weiterführende Informationen gibt es auf der Webseite von Reinhard Flatischler (www.taketina.com), sowie auf der Webseite der europäischen TaKeTiNa Rhythmus-Pädagogen (www.taketina.net).